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Bewerbungshilfe - Blog

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Gern stellen wir Ihnen diese Informationen gesammelt in unserem exklusiven Blog zur Verfügung, verbunden mit dem Fachwissen aus der Personalabteilung durch unsere langjährige Berufspraxis als Human Resources Manager in unterschiedlichen Unternehmen.  Profitieren Sie von fundierter praktischer Berufserfahrung - wir wissen was Unternehmen erwarten und kennen die hohen Anforderungen an Sie als Bewerber /-in. Und dieses Wissen möchten wir Ihnen gern zugute kommen lassen!

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Herzlichst, Ihre

Martina Uppendahl



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03.03.2020

Karriere 4.0 - von Anfang an beruflich auf Erfolgskurs!?

Welpe mit Tablet.jpg

Welche Tätigkeiten, Erfahrungen und Aktivitäten wirken sich positiv auf den Lebenslauf der Zukunft aus – falls es diesen dann überhaupt noch gibt? Welche Kandidaten werden erfolgreicher sein als andere? Wer wird den Kampf um die wenigen verbleibenden Jobs gewinnen?

Die Arbeitswelt 4.0 erfordert von uns allen verstärkt den Einsatz und die Bildung von interpersonellen Kernkompetenzen in Bezug auf Flexibilität, auf eine schnelle Anpassungsfähigkeit an völlig neue Umstände – vor allem an die Zusammenarbeit mit Maschinen. Dies belegte bereits die Telekom Studie „Arbeit 4.0“ vom 02.09.2015:

https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/maschinen-werden-kuenftig-kollegen-sein-349222
Die Organisationen und Arbeitsformen wie wir sie heute kennen, werden sich mehr und mehr auflösen, eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird zum Standard, Routinen kaum noch denkbar. 

Eine große Herausforderung für uns alle, die wir uns dann (noch) im arbeitsfähigen Alter befinden. Umso größer die Forderungen an aktuell junge Menschen, die gerade erst in die Arbeitswelt eintreten. Noch viel größer die Veränderungen, die derzeitige Absolventen und Azubis im Laufe ihres gesamten Berufslebens bewältigen müssen. Sie werden berufliche Szenarien erleben, die es heute noch gar nicht gibt, die heute noch nicht vorhersagbar sind und auf die wir uns insofern auch noch nicht aktiv vorbereiten können. 

Wie also kann es so überhaupt gelingen, sich beruflich „von Anfang an“ adäquat auf Erfolgskurs zu trimmen in einer digitalisierten Welt? Geht das überhaupt?

Sicherlich kann eine optimale Vorbereitung auf zukünftige Erfolgsprofile nicht im Detail erfolgen, da es schlicht und einfach an Erfahrungen fehlt. Orientieren können und sollten wir uns daher an bereits bekannten Fakten und an vorhandenen Erfahrungswerten:

Simpel formuliert lässt sich somit allein schon in Bezug auf die Berufswahl Erfolg Versprechendes ableiten. Ein in der Zukunft heiß begehrtes Berufsbild kann sicherlich ein Beruf mit dem Schwerpunkt Technik, Software-Programmierung oder Elektronik sein. Kreativität, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenzen werden dabei zunehmend gefragte Soft Skills sein. Je mehr Fremdsprachen gesprochen werden können, desto besser. Je mehr wir uns schon heute gesellschaftlich engagieren, desto mehr Erfahrungen können wir auch sammeln. 
Beruf sollte idealerweise immer auch Berufung sein. Etwas anderes zu erlernen als was unseren individuellen Fähigkeiten entspricht, ist widersinnig und kann langfristig nicht gelingen. 

Trotzdem können und sollten gerade junge Menschen achtsam sein und die berufliche Richtung geschickt wählen. Für gewöhnlich haben wir vielseitige Fähigkeiten, die in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt jeweils ganz andere Berufe oder Positionen ergeben. Eher nicht in die Überlegungen einzubeziehen wären somit also berufliche Ausrichtungen, die schon heute auf gewisse Zeit hin absehbar verschwinden, wie beispielsweise „Telefonverkäufer, Schreibkräfte und Rechtsanwaltsgehilfen“ - siehe WELT-Artikel „Droht mit Digitalisierung jedem zweiten Job das Aus?“  vom 11.01.2016 von Stephan Dörner:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article150856398/Droht-mit-Digitalisierung-jedem-zweiten-Job-das-Aus.html
Es lohnt sich also die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt aufmerksam zu beobachten und sich gezielt das Wissen anzueignen, das aktuell jeweils gefragt ist. 

Bleiben wir „am Ball“! Gerade auch für ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen relevant:

Die lebenslange Qualifizierung wird immer wichtiger! Wer seit Jahren ausschließlich in seinem ursprünglich erlernten Beruf verhaftet bleibt ohne sich weiter zu qualifizieren, wird langfristig ins Hintertreffen gelangen. Neben fachlichen Qualifikationen wie Ausbildung, Studium und Weiterbildungen spielen vor allem aber auch die weichen Faktoren – Soft 
Skills – eine entscheidende Rolle und auch diese können wir kontinuierlich ausbauen und weiterentwickeln:

Verlassen wir doch einfach häufiger unsere „Komfortzone“!

Dort wo wir uns wohl fühlen und wo wir schon alles kennen, fühlen wir uns bekanntlich sicher. Wer jedoch seine Wohlfühlzone nicht verlässt, kann sich auch nicht weiterentwickeln. Mit dem Ausprobieren von Neuem und sich unbekannten Situationen auszusetzen, trainieren wir quasi die Fähigkeit, flexibel und anpassungsfähig zu sein. Wir entwickeln uns weiter. 

Je häufiger wir uns Neuem stellen, umso gelassener können wir zukünftig mit veränderten Situationen umgehen – wir haben gelernt, auch Unbekanntes zu meistern. 

Natürlich ist das manchmal nicht leicht und vielleicht sogar auch regelrecht unbequem. 

„In neuerer Zeit ist Wachstum zum wichtigsten Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit geworden.“ (Zitat von John Kenneth Galbraith (*15.10.1908-†29.04.2006), Ökonom

Wachsen wir also weiter! 

Widmen wir uns dabei doch einfach mal den Themen die uns wirklich begeistern, nicht nur den Bereichen die von uns erwartet oder die für uns beruflich oder persönlich vorgesehen werden. Und schon kann Wachstum zur größten Freude werden, der wir uns hingebungsvoll widmen werden – eine optimale „Win-win-Situation“. Bleiben wir kreativ…

Viel Neugier und Wissensdurst auf diesem Weg wünsche ich uns allen dabei.

Herzlichst, Ihre 
Martina Uppendahl

Martina Uppendahl - 17:07:53 @ Coaching-Fragen, Führungskräfte, Potenzialanalyse, Stärken und Schwächen, Stellensuche | Kommentar hinzufügen